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Ausblick

Bei den stationär erbrachten Eingriffen der Kataraktchirurgie ist die Verweildauer kurz, so dass die Ergebnisqualität nur eingeschränkt beurteilt werden kann. Der wichtigste Qualitätsindikator, die Verbesserung des Sehvermögens, kann zurzeit nicht abschließend eingeschätzt werden, da das Ergebnis erst mehrere Wochen nach dem Eingriff zuverlässig zu erheben ist. Komplikationen mit einer geringen Häufigkeit werden zurzeit einzeln ausgewertet. Dies drückt sich in kleinen Zahlen aus. Die Fachgruppe beabsichtigt, diese Komplikationen zukünftig nach Gruppen auszuwerten.

In Zukunft ist die Umstellung des Sentinel-Event-Indikators „Intraoperative Besonderheiten: Glaskörperprolaps mit vorderer Vitrektomie“ auf einen Qualitätsindikator mit ratenbasiertem Referenzbereich vorgesehen. Dies soll von den Ergebnissen des Strukturierten Dialogs abhängig gemacht werden.

Die Höhe der Komplikationsraten ist auch vom Ausbildungsstand des Operateurs abhängig, dessen zukünftige Miterfassung in Erwägung gezogen werden soll.

Wegen des zunehmenden Anteils von ambulant durchgeführten Eingriffen wurde die Dokumentationsverpflichtung für diesen Leistungsbereich im Verfahrensjahr 2004 ausgesetzt.

Die Fachgruppe spricht sich dafür aus, ambulant durchgeführte Operationen und eine Verlaufsbeobachtung zur Ermittlung der Ergebnisqualität in die Qualitätsdarstellung einzubeziehen.