Hüft-Endoprothesen- und Knie-Totalendoprothesen- Erstimplantation
Endoprothesenoperationen bei Arthrose sind elektiv (Wahleingriffe). Als Mindestkriterien für die Indikation wurden klinische Symptome (Schmerz bzw. Beweglichkeitseinschränkung) und Röntgenkriterien definiert („Indikation“).
Bei Hüftgelenks-Endoprothesen lag die Rate der in diesem Sinne indizierten Eingriffe im Jahr 2006 bei 76,09%. Damit ist eine Steigerung gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen (2004: 70,29%, 2005: 72,38%). Nach Meinung der BQS-Fachgruppe ist die Rate aber immer noch deutlich zu niedrig.
Ähnlich verhält es sich bei den Knie-Totalendoprothesen mit einer Rate von 86,19% im Jahr 2006: