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Ausblick

Seit 2004 ist die Cholezystektomie der einzig verbliebene viszeralchirurgische Leistungsbereich, der in die vergleichende externe Qualitätssicherung eingebunden ist. Die BQS-Fachgruppe hält eine Einbindung weiterer Leistungsbereiche für eine Bewertung der Qualitätssituation in der Viszeralchirurgie für empfehlenswert. Von Patientenvertretern wie von Fachexperten in der BQS-Fachgruppe werden insbesondere unter den zukünftigen Rahmenbedingungen der sektorübergreifenden Qualitätssicherung mögliche Verfahren wie die operative Behandlung der gutartigen Schilddrüsenvergrößerung, Leistenbrüche oder die interdisziplinäre Behandlung von Tumoren des Darmes (kolorektale Karzinome) diskutiert. Um in diesen Bereichen relevante Qualitätsaspekte vergleichend bewerten zu können, ist allerdings die Möglichkeit der Longitudinalbeobachtung (Längsschnittuntersuchung) erforderlich.

Darüber hinaus schlägt die BQS-Fachgruppe vor, die Nutzbarkeit von Abrechnungsdaten der Krankenhäuser für die Qualitätssicherung zu prüfen. Es sollte analysiert werden, welche der bisher eingesetzten Qualitätsindikatoren auf der Grundlage von Abrechnungsdaten mit gleicher Aussagekraft wie mit der bisherigen Verwendung von medizinischen Daten ermittelt werden können.

Künftig sollten bei der BQS-Dokumentation besondere Zugangswege (zum Beispiel transvaginal = NOS) berücksichtigt werden.