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Ausblick

Die BQS-Fachgruppe Perinatalmedizin hält die gemeinsame Auswertung von peri- und neonatolo­gischen Datensätzen für einen zentralen Aspekt der Weiterentwicklung des Verfahrens.

Gegenwärtig werden die beiden Verfahren (Geburtshilfe und Neonatologie) ohne eine Harmonisierung nebeneinander durchgeführt. Eine Zusammenführung kann für die Qualitätssicherung Geburtshilfe eine verbesserte Erfassung der Ergebnisqualität des geburtshilflichen Managements ermöglichen und für die Qualitätssicherung Neonatologie Daten liefern, die für eine Risikoadjustierung des neonatologischen Outcomes wichtig sind.

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hat die BQS auf der Grundlage der derzeitigen Neonatalerhebungen der Bundesländer ein bundeseinheitliches Qualitätssicherungsverfahren Neonatologie entwickelt. In die Verfahrensentwicklung wurden die Mitglieder des Arbeitskreises der Neonatalerhebungen der Bundesländer und weitere von Landesgeschäftsstellen vorgeschlagene Fachexperten eingebunden. Das bundeseinheitliche Qualitätssicherungsverfahren Neonatologie wird voraussichtlich nach dem Beschluss des G-BA vom Juni 2009 für die Krankenhäuser am 01.01.2010 verpflichtend eingeführt.

Die verpflichtende Dokumentation für ein bundeseinheitliches Qualitätssicherungsverfahren Neonatologie stellt eine wichtige Grundlage für die geplante gemeinsame Qualitätssicherung in der Geburtshilfe und Neonatologie dar.