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Qualitätsziel

Organverletzungen bei laparoskopischen Operationen

Möglichst wenige Patientinnen mit Organverletzungen bei laparoskopischen Operationen

Hintergrund des Qualitätsindikators

Die laparoskopischen Eingriffe in der operativen Gynäkologie stehen im öffentlichen Fokus. Seit der Einführung der laparoskopischen Operationstechnik ist ein permanenter Anstieg dieser Eingriffe zu verzeichnen. Eine Bagatellisierung dieser Eingriffe ist nicht gerechtfertigt, da sie potenzielle Risiken wie beispielsweise Organverletzungen bergen. Gynäkologen sind aufgefordert, strenge Kriterien bei der Indikation zum laparoskopischen Eingriff anzulegen und durch die Wahl eines erfahrenen Operateurs das Risiko für die Patientin möglichst niedrig zu halten.

Strukturierter Dialog

Bewertung der Ergebnisse 2008

Die Anzahl der stationär operierten Patientinnen hat im Jahr 2008 weiterhin abgenommen (2008: 32.265; 2007: 33.413; 2006: 34.093; 2005: 35.216; 2004: 35.438). Die Rate an Organverletzungen über alle zugelassenen deutschen Krankenhäuser hinweg betrug 0,3%. Es findet eine zunehmende Verlagerung laparoskopischer Eingriffe in den ambulanten Sektor statt. Unter der Annahme einer Häufung der schwierigen Fälle im stationären Bereich sieht die Fachgruppe dieses Ergebnis als Ausdruck einer guten und stabilen Versorgungsqualität an.

Die Spannweite der Krankenhausergebnisse lag zwischen 0,0 und 6,3% bei Krankenhäusern mit mindestens 20 Fällen. Dieser Wert liegt innerhalb der Schwankungsbreite der Vorjahre und ist unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Jahre 2003 bis 2008 als unauffällig zu werten.