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Ausblick

Für die nach dem logistischen KCH-SCORE risikoadjustierte Krankenhaussterblichkeit im Leistungsbereich Isolierte Koronarchirurgie galt bis 2006 das 95%-Perzentil als Referenzbereich. Bei den auffälligen Krankenhäusern in den Erfassungsjahren 2005 bis 2006 wurden die Ergebnisse durch Zielvereinbarungen verbessert. Da unklar war, ob in weiteren Krankenhäusern mit deutlich überdurchschnittlichen Letalitätsraten nicht ebenfalls Potenziale für eine Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung bestanden haben, hatte die BQS-Fachgruppe Herzchirurgie daher für das Erfassungsjahr 2007 das 90%-Perzentil als Referenzbereich für die risikoadjustierte Krankenhaussterblichkeit im Leis­tungsbereich Isolierte Koronarchirurgie festgelegt. Dadurch wurden im Vergleich deutlich mehr Krankenhäuser rechnerisch auffällig, die von den Fachexperten der BQS-Fachgruppe Herzchirurgie im Dialog mit den Krankenhäusern analysiert und bewertet wurden. Jeweils drei dieser sieben Krankenhäuser haben dargelegt, dass das Ergebnis aufgrund einer unzureichenden Dokumentation der patientenbezogenen Risikofaktoren der verstorbenen Patienten beziehungsweise durch besondere Einzelfälle entstanden ist. Mit einem Krankenhaus wurde im vergangenen Jahr ein Expertengespräch geführt und es wurden konkrete Zielvereinbarungen festgelegt. Die BQS-Fachgruppe Herzchirurgie möchte zur weiteren Beurteilung der Gesamtlage bezüglich der In-Hospital-Letalität den Referenzbereich daher vorerst weiterhin bei dem 90%-Perzentil belassen.