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Ausblick

Die Risikoadjustierung mittels logistischer Regression, die in der Bundesauswertung 2005 erstmals eingesetzt wurde, hat die Möglichkeit eines fairen Vergleichs der Ergebnisse zwischen den Krankenhäusern ohne Aufteilung des Patientenkollektivs eröffnet. Diese Methode hat sich bewährt und soll auch in den kommenden Jahren Verwendung finden.

Die Leistungen für das Jahr 2010 umfassen alle offenen Operationen, die zur Behandlung einer extrakraniellen Karotisstenose durchgeführt werden.

Die BQS-Fachgruppe Gefäßchirurgie schlägt erneut vor, im Rahmen der externen Qualitätssicherung „Karotis-Rekonstruktion“ ebenfalls eine Dokumentationspflicht für die interventionellen Verfahren zu inkludieren. Auf Basis der fünf im Cochrane Review 2005 (Safety and Efficacy of Endovascular Treatment of Carotid Artery Stenosis Compared with Carotid Endarterectomy) zusammengefassten Studien, der im Oktober 2006 veröffentlichten Ergebnisse aus der industrieunabhängigen SPACE-Studie (Stentge­stützte Perkutane Angioplastie der Carotis vs. Endarterek­tomie) und der EVA-3S-Studie (Endarterectomy versus Stenting in Patients with Symptomatic Severe Carotid Stenosis) kann eine Bewertung der Wirksamkeit der Methode der interventionellen Therapie der Karotisstenose erfolgen. Interventionelle wie offene Verfahren werden bei vergleichbarer Indikation und vergleichbarem Patientenkollektiv eingesetzt und sollten daher an gleichen Qualitätsanforderungen gemessen werden.