Cholezystektomie

Durch Gallensteine verursachte Erkrankungen der Gallenblase gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Die Häufigkeit des Gallensteinleidens wird in Deutschland je nach Region mit 10,5 bis 24,5% der Frauen und 4,9 bis 13,1% der Männer angegeben.

Gallensteinträger haben in 60 bis 80% der Fälle keine Beschwerden und brauchen in der Regel nicht operiert zu werden. Beschwerden treten in den ersten zehn Jahren pro Jahr bei 2 bis 4% der zunächst schmerzfreien Patienten auf, danach reduziert sich dieser Anteil auf 1 bis 2%. Das Krebsrisiko bei Gallensteinträgern ist so gering, dass es nicht geboten ist, allein aus diesem Grund eine vorbeugende Entfernung der Gallenblase vorzunehmen.

Bei mehr als der Hälfte der betroffenen Patienten treten nach erstmaligen Beschwerden erneute Schmerzattacken auf. Darüber hinaus ist bei diesen Patienten das Risiko, Komplikationen zu entwickeln, etwa zehnmal so hoch wie bei beschwerdefreien Patienten. Daher werden symptomatische Gallensteine durch operative Entfernung der Gallenblase behandelt. Dies wird gegenwärtig in mehr als 90% der Fälle laparoskopisch („Schlüssellochchirurgie“) durch­geführt.

Bei der operativen Versorgung des Gallensteinleidens können teilweise schwerwiegende Komplikationen wie zum Beispiel Gallengangsverletzungen oder Blutgefäßverletzungen auftreten. Diese lassen sich auch bei sicherer Beherrschung der Technik und Berücksichtigung aller Sicherheitsmaßnahmen nicht immer vermeiden. Die Häufigkeit dieser Ereignisse wird im Rahmen der externen Qualitätssicherung beobachtet und analysiert.

Das Gute, das Schlechte und das Hässliche daran, ein medizinischer Sachverständiger zu sein

Ich habe einen guten Teil meiner Karriere damit verbracht, Zeit und Energie in die Seitentriebe zu investieren. Ich kategorisiere sie im Allgemeinen in zwei verschiedene Arten von Unternehmen. Die faule Seite Hektik beinhaltet die Gründung eines Unternehmens oder die Beratung in einem Bereich, der tangential zum Hauptgeschehen ist. Zum Beispiel kann ein Buchhalter, der normalerweise als Wirtschaftsprüfer arbeitet, während der Steuersaison ein paar Steuererklärungen abgeben. Ich nenne seine Art von Arbeit „faul“, weil der Berufstätige höchstwahrscheinlich keine umfangreiche Zusatzausbildung über das hinaus benötigt, was er bereits für seine primäre Karriere erhalten hat. Die nicht-lazy Seite Hektik, wie Immobilien, in der Regel erfordert das Verlassen der eigenen Komfortzone und das Erlernen einer neuen Fähigkeit oder die Gründung eines völlig unabhängigen Unternehmens. Continue reading „Das Gute, das Schlechte und das Hässliche daran, ein medizinischer Sachverständiger zu sein“

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Risikoadjustierung in der Herzchirurgie: KCH-Score 3.0, AKL-Score, KBA-Score
Datenbasis
Datenvalidierung
Methoden
Risikoadjustierung von BQS-Qualitätsindikatoren
Bewertung und Nutzung der Ergebnisse
Strukturierter Dialog: Durchführung und Ergebnisse
Das Verfahren: Auftraggeber und Partner
Literaturverzeichnis

Leseanleitung

Ambulant erworbene Pneumonie
Aortenklappenchirurgie, isoliert
Cholezystektomie
Geburtshilfe
Gynäkologische Operationen
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
Herzschrittmacher-Implantation
Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation
Herztransplantation
Hüft-Endoprothesen-ErstimplantationHüft-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Karotis-Rekonstruktion
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Knie-Endoprothesenwechsel und -komponentenwechsel
Kombinierte Koronar- und Aortenklappenchirurgie
Koronarangiographie und Perkutane Koronarintervention (PCI)
Koronarchirurgie, isoliert
Leberlebendspende
Lebertransplantation
Lungen- und Herz-Lungentransplantation
Mammachirurgie
Nierenlebendspende
Nierentransplantation
Pankreas- und Pankreas-Nierentransplantation
Pflege: Dekubitusprophylaxe

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Risikoadjustierung Dekubitusprophylaxe: neue LOGDEK-Scores I und II
Datenbasis
Datenvalidierung
Methoden
Risikoadjustierung von BQS-Qualitätsindikatoren
Bewertung und Nutzung der Ergebnisse
Strukturierter Dialog: Durchführung und Ergebnisse
Strukturierter Dialog in der Herzchirurgie: Verbesserung durch Zielvereinbarungen
Das Verfahren: Auftraggeber und Partner
Literaturverzeichnis

Leseanleitung

Ambulant erworbene Pneumonie
Aortenklappenchirurgie
Cholezystektomie
Geburtshilfe
Gynäkologische Operationen
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation
Herztransplantation
Hüft-Endoprothesen-Erstimplatation
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Hüft-Totelendoprothesen-Wechsel
Karotis-Rekonstruktion
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Knie-Totalendoprothesenwechsel und -komponentenwechsel
Kombinierte Koronar – und Aortenklappenchirurgie
Koronarangiographie und Perkutane Koronarintervention (PCI)
Koronarchirurgie
Leberlebendspende
Lebertransplantation
Lungen- und Herzlungentransplantation
Mammachirurgie
Nierenlebendspende
Nierentransplantation
Pankreas- und Pankreas- Nierentransplantation
Pflege: Dekubitusprophylaxe

2006 PDFs zum Download / Drucken

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Der QS-Filter: Wie wurden dokumentationspflichtige Fälle erkannt?
Datenbasis
Datenvalidierung
Methoden
Risikoadjustierung von BQS-Qualitätsindikatoren
Indikatoren, Referenzbereiche, Bewertung und Nutzung der Ergebnisse
Strukturierter Dialog: Durchführung und Ergebnisse
Das Verfahren: Auftraggeber und Partner
Literaturverzeichnis

Leseanleitung
Ergebnisse 2006

Ambulant erworbene Pneumonie
Aortenklappenchirurgie
Cholezystektomie
Geburtshilfe
Gynäkologische Operationen
Herzschrittmacher-Aggregatwechsel
Herzschrittmacher-Erstimplantation
Herzschrittmacher-Revision/-Systemwechsel/-Explantation
Herztransplantation
Hüft-Endoprothesen-Erstimplatation
Hüftgelenknahe Femurfraktur
Hüft-Totelendoprothesen-Wechsel
Karotis-Rekonstruktion
Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation
Knie-Totalendoprothesenwechsel und -komponentenwechsel
Kombinierte Koronar – und Aortenklappenchirurgie
Koronarangiographie und Perkutane Koronarintervention (PCI)
Koronarchirurgie
Leberlebendspende
Lebertransplantation
Mammachirurgie
Nierenlebendspende
Nierentransplantation
Pflege: Dekubitusprophylaxe

Umfang des BQS-Bundesdatenpools 2008

Der BQS-Bundesdatenpool enthält alle Daten, die von nach § 108 SGB V zugelassenen Kranken­häusern entsprechend ihrer Verpflichtung zur Dokumentation im Rahmen der externen ver­gleichenden Qualitätssicherung gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V i.V.m. § 135 a SGB V dokumentiert wurden. Er ist Basis für die Erstellung der BQS-Auswertungen auf Krankenhaus-, Landes- und Bundesebene.

Im Erfassungsjahr 2008 haben 1.730 Krankenhäuser im Verfahren der externen vergleichenden Qualitäts­sicherung insgesamt 3.772.816 QS-Datensätze dokumentiert und an die Bundesebene übermittelt (Tabelle 1). Die Dokumentation erfolgte auf Basis der BQS-Spezifikation 11.0 für QS-Dokumentations­software. Das Datensatzaufkommen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.

Möglichst wenige Patientinnen < 35 Jahren mit Hysterektomie bei benigner Histologie

Qualitätsindikator

Indikatortyp: Indikationsstellung

Die Hysterektomie ist ein chirurgischer Eingriff mit einer nicht unerheblichen Morbidität: Mögliche kurzfristige Komplikationen sind Wundheilungsstörungen, Organverletzungen und Infektionen. Mittelfristig können Frauen über Wochen und Monate unter Schmerzen, Schwäche, Müdigkeit und Abgeschlagenheit leiden (DeCherney et al. 2002, Rock 2001). Langfristig spielen seltene Folgen wie Senkungssymptome des Vaginalstumpfes, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunien), eventuell Beschwerden durch einen vorzeitigen Ausfall der ovariellen Hormonproduktion oder das Residual-ovarian-syndrome (Schmerzen, Vergrößerung des Ovars und Dyspareunie bei Belassung der Adnexe) eine Rolle (Bernstein et al. 1998). Continue reading „Möglichst wenige Patientinnen < 35 Jahren mit Hysterektomie bei benigner Histologie"

Möglichst wenige Patientinnen mit Organverletzungen bei Hysterektomie

Hintergrund des Qualitätsindikators

Hysterektomien gehören zu den häufigsten Prozeduren in der operativen Gynäkologie und stehen unter permanentem öffentlichen Interesse. Angesichts der potenziellen Risiken wie Organverletzungen ist eine Bagatellisierung dieser Eingriffe nicht hinnehmbar.

Dieser Indikator eignet sich sehr gut für die interne Qualitätssicherung der Krankenhäuser. Continue reading „Möglichst wenige Patientinnen mit Organverletzungen bei Hysterektomie“